Häufig gestellte Fragen

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Wissen für Ihre Entscheidung

50 Antworten, die Sie vor dem ersten Angebot wissen sollten

Planung, Kosten, Förderungen, Technik: wir haben die meistgestellten Fragen unserer Kund:innen gesammelt und geben hier klare, technisch fundierte Antworten. Themen nicht dabei? Fragen Sie uns direkt.

Photovoltaikanlage

Was kostet eine Photovoltaikanlage für ein Einfamilienhaus in Tirol?

Eine schlüsselfertige 10-kWp-Anlage liegt inklusive Wechselrichter, Montage und Anmeldung bei 18.000–24.000 € netto. Mit Batteriespeicher (10 kWh) liegen Sie bei 28.000–36.000 €. Die genauen Kosten hängen von Dachform, Modulqualität und Komponenten ab. Alle Angebote sind unverbindlich und ohne Zusatzkosten.

Wie lange dauert die Amortisation einer PV-Anlage?

Typischerweise 8–12 Jahre in Tirol, abhängig von Eigenverbrauchsquote, Förderung und Strompreis. Mit Batteriespeicher und intelligentem Energiemanagement erreichen Sie 50–70 % Eigenverbrauch und verkürzen die Amortisation deutlich. Bei einer Anlagenlebensdauer von 25–30 Jahren bleiben 15+ Jahre reiner Gewinn.

Welche Module verwendet PEAK Photovoltaik?

Wir setzen auf hochwertige monokristalline Module namhafter Hersteller wie Solarwatt, Longi, Jinko Solar und Canadian Solar. Alle Module haben über 22 % Wirkungsgrad und eine Leistungsgarantie von mindestens 80 % nach 25 Jahren.

Eignet sich mein Dach für Photovoltaik?

Fast jedes Dach ist geeignet: Satteldach, Flachdach, Pultdach oder sogar Fassade. Entscheidend sind Ausrichtung (Süd, Ost oder West), Neigung (20–45 °) und Verschattung. In einer kostenlosen Vor-Ort-Begehung analysieren wir Ihr Dach und erstellen eine Ertragsprognose.

Wie viel Strom produziert eine PV-Anlage pro kWp in Tirol?

In Tirol rechnen Sie mit 950–1.150 kWh pro kWp pro Jahr. Süddächer in Lagen wie Innsbruck oder Zillertal erreichen Spitzenwerte, schattige oder Nordlagen liegen darunter. Eine 10-kWp-Anlage erzeugt damit jährlich 9.500–11.500 kWh.

Wie lange dauert der Ausbau einer PV-Anlage?

Die Montage dauert in der Regel 1–3 Arbeitstage, je nach Anlagengröße und Dachkomplexität. Inklusive Planung, Behördenanmeldung und Netzanschluss sind Sie 6–12 Wochen vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme.

Wie lange hält eine PV-Anlage?

Die Module haben eine Lebensdauer von 25–30 Jahren. Wechselrichter müssen meist einmal nach 12–15 Jahren getauscht werden. Die gesamte Anlage ist nahezu wartungsfrei und bleibt über Jahrzehnte wirtschaftlich.

Brauche ich einen Batteriespeicher?

Ein Batteriespeicher lohnt sich in fast allen Fällen, da er Ihren Eigenverbrauch von 25–30 % auf 60–80 % erhöht. So werden Sie unabhängiger vom Netz und Strompreisschwankungen. Gerade mit Wärmepumpe und E-Auto steigt der Nutzen weiter.

Funktioniert meine PV-Anlage bei Stromausfall?

Standard-Anlagen schalten bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab. Mit Notstrom- oder Ersatzstromfunktion (Backup-Box) versorgt Ihre Anlage weiter wichtige Verbraucher. Wir beraten Sie, welche Lösung für Ihr Haus passt.

Kann ich meine Anlage später erweitern?

Ja. Wir planen unsere Anlagen so, dass spätere Erweiterungen (zusätzliche Module, größerer Speicher, Wallbox) ohne Umbau möglich sind. Achten Sie beim Wechselrichter auf ausreichende Reserve.

Batteriespeicher

Wie groß sollte mein Batteriespeicher sein?

Faustregel: 1 kWh Speicher pro 1.000 kWh Jahresverbrauch. Für ein Einfamilienhaus mit 4.500 kWh Verbrauch passt ein 5–8 kWh Speicher. Mit Wärmepumpe oder E-Auto rechnen Sie großzügiger (10–15 kWh).

Welche Speicher empfehlt ihr?

Wir arbeiten mit führenden Herstellern wie BYD, Fronius, Huawei und SonnenBatterie. Alle verwenden Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LFP), die sicherste und langlebigste Technologie.

Wie lange hält ein Batteriespeicher?

Moderne LFP-Speicher halten 15–20 Jahre oder 6.000–10.000 Ladezyklen. Die Hersteller garantieren typisch 10 Jahre und 80 % Restkapazität.

Wo wird der Speicher installiert?

Im Technikraum, Keller oder Garage. Batteriespeicher brauchen trockene, frostfreie Räume mit 0–40 °C. Die meisten Systeme sind wandmontiert und platzsparend (wie ein Kühlschrank).

Kann ich den Speicher später nachrüsten?

Ja. Moderne Wechselrichter erlauben eine Speicher-Nachrüstung jederzeit. Wenn Sie planen, später nachzurüsten, wählen wir schon heute einen Hybrid-Wechselrichter.

Wie schnell lädt sich der Speicher?

Das hängt von Speichergröße und PV-Leistung ab. Ein 10-kWh-Speicher lädt bei voller Sonne mit einer 10-kWp-Anlage in 2–3 Stunden vollständig. Im Normalfall reichen Sonnentage locker für eine volle Ladung.

Wärmepumpe

Was kostet eine Wärmepumpe inklusive Installation?

Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe für ein typisches Einfamilienhaus (8–12 kW) liegt inklusive Installation und Pufferspeicher bei 18.000–28.000 € netto. Sole-Wasser-Wärmepumpen mit Erdbohrung kosten 28.000–40.000 €. Nach Förderungen (bis zu 12.000 €) reduzieren sich die Effektivkosten deutlich.

Funktioniert eine Wärmepumpe bei Minusgraden?

Ja. Moderne Luft-Wasser-Wärmepumpen arbeiten zuverlässig bis −20 °C. An einem Tiroler Wintertag mit −10 °C liegt der COP typisch bei 2,5–3,0. Sole-Wasser-Systeme bleiben durch konstante Erdtemperaturen ganzjährig bei COP 4–5.

Passt eine Wärmepumpe in mein Bestandsgebäude?

Ja, mit Einschränkungen. Wichtig sind ausreichende Dämmung und passende Heizflächen. Fußbodenheizungen sind ideal (30–35 °C Vorlauf). Bei Heizkörpern prüfen wir, ob diese mit 45–55 °C Vorlauftemperatur ausreichen.

Wie groß muss meine PV-Anlage für eine Wärmepumpe sein?

Faustregel: Pro 1 kW thermische Heizleistung empfehlen wir 1,5–2 kWp PV-Leistung. Für eine 8-kW-Wärmepumpe also 12–16 kWp PV. Mit Speicher und HEMS erreichen Sie 40–60 % Solaranteil an der Wärmepumpenlast.

Wie laut ist eine Wärmepumpe?

Moderne Geräte arbeiten mit 35–45 dB(A) in 1 m Abstand, das entspricht Flüsterlautstärke. Wir achten bei der Aufstellung auf Abstand zu Schlafräumen und Nachbargrenzen.

Luft-Wasser oder Sole-Wasser-Wärmepumpe: was ist besser?

Luft-Wasser-Wärmepumpen sind günstiger in der Anschaffung und einfacher zu installieren. Sole-Wasser-Wärmepumpen haben höhere Effizienz, brauchen aber Erdbohrungen oder Flächenkollektoren. Für Neubauten mit ausreichender Fläche lohnt sich oft Sole-Wasser.

Wie lange dauert die Umstellung von Öl/Gas auf Wärmepumpe?

Der reine Tausch dauert 2–4 Arbeitstage. Inklusive Planung, Förderanträgen und Lieferzeit sind Sie 8–16 Wochen vom Auftrag bis zur Inbetriebnahme.

Wallbox & E-Mobilität

Welche Wallbox empfehlt ihr?

Wir bevorzugen 11-kW-Wallboxen von Fronius, go-e, KEBA oder Mennekes. Für reines Solarladen genügen diese voll. 22-kW-Modelle lohnen sich nur bei hohem Durchsatz (z. B. Firmenfuhrpark).

Kann ich mit meiner PV-Anlage das E-Auto laden?

Ja. Mit einem Energiemanagement-System priorisiert Ihre Anlage überschüssigen Solarstrom fürs E-Auto-Laden. So tanken Sie zu Gestehungskosten von unter 10 ct/kWh statt 35–45 ct aus dem Netz.

Was kostet eine Wallbox inklusive Installation?

Eine 11-kW-Wallbox mit Installation kostet je nach Modell und Aufwand 1.500–3.500 €. Wenn ein FI-Schutzschalter Typ B oder Leitungsarbeiten nötig sind, liegen Sie am oberen Ende.

Brauche ich für die Wallbox einen eigenen Stromanschluss?

Nein, aber eine eigene Zuleitung mit Sicherung und FI Typ B. Wir prüfen Ihren Zählerschrank und legen bei Bedarf eine neue Leitung.

Wie lange dauert eine Ladung am E-Auto?

Mit einer 11-kW-Wallbox laden Sie etwa 50 km Reichweite pro Stunde. Ein Auto mit 60-kWh-Batterie braucht von 20 auf 80 % rund 3,5 Stunden.

Förderungen & Finanzierung

Welche Förderungen gibt es für Photovoltaik in Österreich?

Die wichtigsten: Bundesförderung EAG (250 €/kWp für Anlagen bis 10 kWp), 0 % USt auf PV-Anlagen bis 35 kWp (2024–2025), Landesförderung Tirol und ggf. Gemeindeförderung. Wir bündeln alle Förderungen und übernehmen die Antragstellung.

Ist die Förderung schon im Angebot eingerechnet?

Ja, wir zeigen Ihnen sowohl Brutto- als auch Nettokosten nach Förderung. So wissen Sie genau, was die Anlage am Ende wirklich kostet.

Gibt es Förderungen für Batteriespeicher?

Ja. Die EAG fördert Speicher mit 200 €/kWh bis 50 kWh. Auch Tirol hat Landeszuschüsse für Speicher. Zusammen mit der 0 %-USt sind das mehrere Tausend Euro Ersparnis.

Kann ich die PV-Anlage finanzieren?

Ja, wir arbeiten mit mehreren Banken zusammen, die spezielle Solar- und Nachhaltigkeitskredite anbieten. Typische Laufzeit: 10–15 Jahre, Zinsen niedriger als Normalkredit. Oft trägt sich die Anlage über die Ersparnisse selbst.

Wie beantrage ich die Förderungen?

Wir erledigen die komplette Förderabwicklung für Sie: von EAG über Land Tirol bis Gemeindeförderung. Sie müssen nur unterschreiben. Enthalten ist das im Angebotspreis.

Ablauf & Beratung

Wie läuft eine Anfrage ab?

1. Unverbindliche Anfrage über unser Formular oder telefonisch. 2. Erstgespräch und Grobplanung. 3. Kostenlose Vor-Ort-Begehung mit Dachanalyse. 4. Detailangebot mit allen Kosten, Förderungen und Wirtschaftlichkeit. 5. Nach Auftrag: Planung, Behörden, Montage, Inbetriebnahme.

Was kostet ein Angebot?

Angebot und Vor-Ort-Beratung sind kostenlos und unverbindlich, auch die Dachanalyse. Sie zahlen erst, wenn Sie den Auftrag erteilen.

Wie lange ist das Angebot gültig?

Unsere Angebote sind 60 Tage gültig. Bei Materialpreisänderungen informieren wir Sie rechtzeitig.

Kann ich die Anlage selbst montieren?

In Österreich dürfen PV-Anlagen nur von konzessionierten Elektrotechnikern installiert und angemeldet werden. DIY ist nicht zulässig und gefährdet Förderung und Versicherung.

Wie wird die Anlage am Netz angemeldet?

Wir übernehmen die komplette Anmeldung beim Netzbetreiber (TINETZ, IKB oder Stadtwerke). Nach Fertigstellung erfolgt die Zählerfreischaltung durch den Netzbetreiber, in der Regel innerhalb von 2–6 Wochen.

Was passiert nach der Inbetriebnahme?

Wir übergeben Ihnen die Anlage mit Einschulung aufs Monitoring-App. Bei Fragen oder Problemen erreichen Sie uns jederzeit. Optional bieten wir Wartungsverträge mit jährlicher Prüfung.

Bekomme ich Dokumentation und Zertifikate?

Ja, komplett: Anlagendokumentation, Konformitätserklärungen, Mess- und Prüfprotokolle, Herstellergarantien und Einspeisevertrag. Alles übersichtlich in einem digitalen Ordner.

Technik & Wartung

Muss ich die Anlage regelmäßig warten?

PV-Anlagen sind weitgehend wartungsfrei. Wir empfehlen eine Sichtprüfung alle 2–3 Jahre und bei Bedarf eine Reinigung. Über das Monitoring erkennen wir Leistungsabfälle sofort.

Muss ich die Module reinigen?

In der Regel nicht, Regen erledigt das von selbst. Nur bei starker Verschmutzung (Pollenflug, Vogelkot, Industrienähe) oder flachen Dächern (< 15 °) lohnt sich eine Reinigung alle paar Jahre.

Wie merke ich, dass meine Anlage nicht mehr richtig läuft?

Über die Monitoring-App des Wechselrichters. Sie sehen dort Tages-, Monats- und Jahresertrag sowie sofortige Fehlermeldungen. Wir schauen mit Ihrer Erlaubnis ebenfalls mit und melden uns bei Auffälligkeiten.

Was passiert bei einem Defekt?

Wir kommen meist innerhalb von 48 Stunden vorbei. Je nach Fehlerbild bringen wir Ersatzteile mit. Garantieabwicklung mit dem Hersteller übernehmen wir komplett.

Sind meine PV-Module hagelsicher?

Ja. Unsere Module haben Hageltestklasse 4 (Hagelkörner bis 35 mm bei 27 m/s). Damit halten sie auch den stärksten Alpenstürmen stand. Ergänzend empfehlen wir eine PV-Versicherung.

Muss ich die Anlage versichern?

Wir empfehlen eine PV-Allgefahrenversicherung (deckt Sturm, Hagel, Blitz, Feuer, Diebstahl). Oft ist die Anlage bereits in der Wohngebäudeversicherung mitversichert, wir helfen Ihnen beim Check.

Über PEAK Photovoltaik

Wo ist PEAK Photovoltaik ansässig?

Unser Standort ist in Inzing bei Innsbruck. Wir arbeiten in ganz Tirol und im angrenzenden Bayern: von Reutte bis zum Zillertal, von Kitzbühel bis Landeck.

Wie lange gibt es PEAK Photovoltaik schon?

Gegründet 2021 von Christian Graf, zertifizierter Elektrotechniker mit über 15 Jahren Erfahrung. Wir haben seitdem über 100 Anlagen in Tirol realisiert.

Sind eure Teams eigene Mitarbeiter?

Ja. Wir arbeiten ausschließlich mit eigenen, geschulten Montage-Teams, keine Subunternehmer. Das garantiert gleichbleibende Qualität und Verantwortung.

Was unterscheidet PEAK von anderen Anbietern?

Persönliche Beratung direkt vom Geschäftsführer, individuelle Planung statt Standardpaketen, eigene Montage-Teams und langfristiger Service. Kein Call-Center, kein Vertrieb, nur Techniker.

Macht PEAK auch gewerbliche PV-Anlagen?

Ja. Wir planen und bauen gewerbliche Anlagen von 20 kWp bis 500 kWp für Gewerbebetriebe, Landwirtschaften und Hotels in Tirol.

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